„Das PUC Tagebuch“ mit Jobst

Im Corona Sommer 2020 den besten Sommer aller Zeiten gemeinsam mit meiner Frau und meinen 3 Kindern gestalten, trotz Reiseverboten und Kontakteinschränkungen. Das war mein persönliches Ziel im Jahr 2020 während des Lockdowns vor einem halben Jahr. Tägliches Mountainbiken im Wald hinter dem Haus und Camping auf der eigenen Einfahrt, es war ja schulfrei, das sollte damals der Auftakt sein und fühlte sich ziemlich gut an. Dann kam alles ganz anders.

Zuerst die Erkenntnis, das Camping im Sommer etwa so nachgefragt sein würde wie Klopapier im März – geschlossene Grenzen, Menschen müssen Abstand halten, Camping Boom trifft auf Corona.Mir persönlich hat 2020 gezeigt, dass ich mitgestalten möchte, wie attraktive Camp Angebote in Zukunft in Deutschland aussehen können.

Dann die Folgerung, dass aus unserem super Camping Sommer wohl nichts werden wird, weil reguläre Plätze ausgebucht sein würden, Wildcamping um sich greift und „unter dem Radar fliegen“ nicht mehr funktionieren würde.

Ende April die Idee zu einer Lösung und die Entscheidung, Pop-Up Camps zu starten. Festivalflächen zu Campgrounds machen, für maximalen Zuwachs an Kapazität plus jede verfügbare Ecke in Deutschland zu aktivieren, bei der es Gastgeber gibt, die ihr Land Campern zur Übernachtung anbieten.

Seit April sind 5 Monate vergangen, die wie ein Zeitraffer voll waren mit Änderungen der Rahmenbedingungen, Grenzen wurden geöffnet, die Ferien kamen und mit ihnen der große Camping-Run. Bei Pop Up Camps haben wir Vollgas gegeben, um unseren Teil zur Lösung beizutragen, und unser Angebot dabei auch ständig den Rahmenbedingungen weiter angepasst.

Wir haben gemeinsam mit unseren Gastgebern einen kleinen Teil beigetragen, Menschen draußen Momente der unbeschwerten Freude zu ermöglichen, Begegnungen mit anderen. Wir sind stolz auf das Erreichte – obwohl wir grade erst begonnen haben – und wir haben noch viel vor.

Mir persönlich hat 2020 gezeigt, dass ich mitgestalten möchte, wie attraktive Camp Angebote in Zukunft in Deutschland aussehen können. Lokal Alternativen schaffen für Menschen, die sich auf Standard-Stellplätzen nicht wohlfühlen und die alternativen zum Wildcampen suchen, oder mehr erleben wollen als auf Campingplätzen.

Attraktive lokale Angebote können einen Beitrag leisten zu:

  1. Klimaschutz, weil wir weniger in die Ferne schweifen, wenn das Glück so nah liegt.
  2. Regionaler Wirtschaft – weil Gastgeber Einnahmen erzielen und Camper regional Geld ausgeben.
  3. Begegnungen zwischen Menschen, Gast und Gastgebern oder Gruppen mit ähnlichen Interessen.

Die Begegnungen scheinen mir besonders wichtig. Corona zwingt uns, Abstand zu halten und reduziert unsere Kontakte – und hier können wir mit PUC einen Beitrag leisten, der aktuell viel Wert ist.

Ich freue mich, dass ich nach 5 Monaten jetzt Zeit finde, den Endless Summer 2020 nachzuholen. Dieses Wochenende habe ich mit meinem Sohn einem kleinen PUC/Bike-Trip gemacht, als Auftakt unseres eigenen Endless Sumers. Die kommenden Wochen sind hoffentlich geprägt von noch viel mehr Campen, wir werden dabei so viele PUCs besuchen, wie wir können, Bikes, Bücker und Surfboards im Gepäck haben.

Die Herbstferien stehen vor der Tür und Camping ist vermutlich die sicherste, beste und abwechslungsreichste Art, jetzt Urlaub zu machen. Ich wünsche allen schöne Camp-Momente an besonderen Orten und Begegnungen, an die man sich gern erinnert. Lasst uns gemeinsam das ALLERBESTE rausholen aus diesem Jahr!

Ich freu mich drauf,

Jobst

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